Trampolin im eigenen Garten

Der Trend zum Hüpfen.
Hüpfen liegt voll im Trend. Allerdings sind einige Sicherheits-Regeln zu beachten, damit einem der Spaß am Trampolin nicht vergeht. Gartentrampoline sind momentan sehr angesagt und sprießen in den Vorstädten wie Pilze aus dem Boden. Angesichts der mangelnden Bewegung vieler Kinder ist das Hüpfen gar kein so schlechter Trend. Vielleicht wäre ein Trampolin ja mal ein schönes Weihnachtsgeschenk – der nächste Frühling kommt bestimmt. Das Gartentrampolin gibt es mittlerweile in den verschiedensten Ausführungen: von handlich klein bis richtig groß. Beim Trampolinspringen werden ganz nebenbei Koordination, Ausdauer und Gleichgewicht gefördert – und zugleich die Muskeln gestärkt. Doch das Springen macht nicht nur fit, es macht richtig viel Spaß: So lässt sich der Nachwuchs ganz sicher nach draußen locken.

Sicherheit auf dem Trampolin

© Jupiterimages/BananaStock/Thinkstock
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Auch wenn das Trampolinspringen an sich nicht gefährlich ist, bei unsachgemäßer Nutzung kann es durchaus zu Unfällen kommen. Im schlimmsten Fall entstehen Verletzungen an den Sprunggelenken, Brüche und Gehirnerschütterungen. Mitunter kann auch die Wirbelsäule in Mitleidenschaft gezogen werden. Wenn man allerdings einige Grundregeln zur Sicherheit berücksichtigt, ist die Verletzungsgefahr sehr gering und dem Spaß beim Springen steht nichts mehr im Wege.

Die wichtigste Regel bei Gartentrampolinen lautet: Nie ohne Sicherheitsnetz. Das Netz schützt kleine Kinder und übermütige Springer vor schweren Stürzen. Das Trampolin sollte nur dort aufgestellt werden, wo man ungefährdet hüpfen kann: Herabhängende Äste oder ein zu niedriges Schuppendach stellen oft eine Gefahr dar. Niemals sollte man unterschätzen, wie hoch es sich mit einem Trampolin springen lässt.

Sie sollten auch nicht zu viele Kinder auf einmal springen lassen, besonders dann, wenn sie aufgrund ihres Alters ganz unterschiedliche Fähigkeiten haben. Sonst ist es schnell passiert, dass die große Schwester ihren Bruder versehentlich ins Abseits katapultiert. Gerade am Anfang sollten Sie Ihre Kinder beim Springen beaufsichtigen – zumindest so lange, bis sich die Kleinen mit dem Gerät vertraut gemacht haben. Wirklich geeignet ist ein Trampolin als Spielgerät für Kinder ab einem Alter von 4 Jahren. Gerade jüngere Kinder sollten nicht zu lange am Stück herumspringen, denn je erschöpfter sie sind, umso mehr steigt das Risiko sich zu verletzten.

Was Sie beim Kauf beachten sollten

Qualität sollte beim Kauf die oberste Priorität haben. Denn das Wichtigste ist die Stabilität des Trampolins. Achten Sie bei der Auswahl auf das TÜV/GS Siegel. Die tragenden Teile sollten gut gefertigt sein und die Sprungfedern durch eine gut gepolsterte Abdeckung geschützt werden, sonst könnte man sich hier leicht verletzen. Zudem sollten Sie beim Kauf unbedingt Gewichts- und Größenbeschränkungen beachten.

Ebenso wichtig ist eine sachgemäße Wartung. Sie sollten Ihr Trampolin in regelmäßigen Abständen auf Schäden und Defekte untersuchen. Fehlende Federn oder rissige Tücher müssen ersetzt werden. Eine gute Verankerung im Boden gibt dem Trampolin zusätzliche Stabilität – und ist daher besonders wichtig. Sie sollten auch hier regelmäßig die Verankerung und Verbindungsstücke kontrollieren. Schützen Sie Ihr Trampolin vor Schäden durch Witterungseinflüsse und decken Sie es sorgfältig ab, im Winter könnten Sie es gegebenenfalls sogar abbauen und geschützt einlagern.

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