Richtige Kinderernährung in jedem Alter

Das Thema Ernährung für Kinder spielt für Eltern in der Erziehung eine zentrale Rolle.
Schließlich dient eine ausgewogene Ernährung als Grundlage für eine gesunde Entwicklung des Kindes. Dabei sollten einige Faktoren beachtet werden, damit Kinder in jedem Alter die bestmögliche und passende Ernährung erhalten.

Ernährung für Kinder im ersten Lebensjahr

In den ersten vier bis sechs Lebensmonaten eines Kindes ist das Stillen beziehungsweise das Füttern von industriell hergestellter Säuglingsnahrung vollkommen ausreichend. Alle anderen Lebensmittel sind zu diesem Zeitpunkt unnötig, teilweise sogar ungünstig für das Kind. Das Immunsystem des Säuglings ist noch nicht ausgereift und die Darmschleimhaut noch durchlässig für Allergene, sodass in dieser Zeit die Gefahr einer Sensibilisierung erhöht ist und es im ungünstigsten Fall zu Allergien kommen kann.

Breikost – der gängige Weg

Ab etwa dem sechsten Monat kann die Muttermilch beziehungsweise die Säuglingsnahrung den für das Kindeswachstum benötigten Energie- und Nährstoffbedarf nicht mehr gänzlich decken. Demzufolge wird es Zeit für den ersten Gemüsebrei, der zunächst eine Milchmahlzeit ersetzt. Die einzelnen Gemüsesorten sollten von Eltern langsam und nacheinander eingeführt werden. Dabei sollte jede Gemüsesorte etwa eine Woche lang vom Kind gegessen werden, bevor ein Wechsel zu einer anderen Gemüsesorte stattfindet. Für den Anfang eignet sich besonders Karotten- oder Pastinakenbrei, der nach etwa drei Wochen mit Kartoffeln ergänzt wird. Sowohl die Menge als auch die Vielfalt sollte mit zunehmender Alter vorsichtig gesteigert werden. Ab dem 7. /8. Lebensmonat kann dem Kind langsam rohes Obst verabreicht werden, wie zum Beispiel fein geriebener Apfel oder weiche Birne. Rohes Gemüse hingegen, wie zum Beispiel fein geriebene Möhre, sollte aufgrund der Bissfestigkeit erst ab dem 10. Monat gegessen werden.

Baby-Led-Weaning – der natürliche Weg

Alternativ zur Einführung von Breimahlzeiten kann auch das sogenannte Baby-Led-Weaning zum Einsatz kommen. Hierbei erhält das Baby kein Brei, sondern Fingerfood, da man davon ausgeht, dass das Kind sich mit den Nährstoffen, die es benötigt selbst versorgt. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass die Ernährung der Eltern gesund und ausgewogen ist.

Weitere Infos zum Thema Breifrei finden sich auf dem Blog von Susanne Mirau →

Ernährung ab dem 13. Lebensmonat

Schon gegen Ende des ersten Lebensjahres, vor allem aber ab dem 13. Lebensmonat kann die Ernährung umgestellt werden und das Kind vorsichtig aber problemlos an die Familienkost herangeführt werden und mitessen. Je nachdem wie viele Zähne bereits vorhanden sind und wie gut es mit dem Kauen und Schlucken funktioniert, kann man dem Kind nach und nach andere Speisen präsentioeren. Hierbei sollte allerdings auch darauf geachtet werden, dass das Verdauungssystem der Kinder nicht überfordert wird. Denn nur weil eine Speise theoretisch schon gegessen werden kann, muss sie dem Kind nicht unbedingt auch bekommen. Gerade in Bezug auf Fleisch oder andere schwer verdaulichen Lebensmitteln sollte man bei der Kindesernährung Zurückhaltung üben und mit wirklich kleinen Portionen beginnen. Des Weiteren gilt es darauf zu achten, dass der Rohkostanteil an der gesamten Nahrungsmenge 30 – 50 % beträgt. Diese Menge ist optimal für eine ausreichende Nährstoffzufuhr und Gesundheitsvorsorge.

Das Trinken nicht vergessen

Kinder brauchen vor allem dann viel Flüssigkeit, wenn die Ernährung von Brei zur Familienkost hin umgestellt wird. Kinder sollten zu jeder Mahlzeit ausreichend und bei Bedarf auch zwischendurch etwas trinken. Ideale Durstlöscher sind Wasser und ungesüßter Tee. Aber auch Fruchtsäfte, die (am besten recht stark) mit Wasser verdünnt werden, sind ein Genuss für Kinder. In diesem Fall bietet es sich an, die Fruchtsäfte selbst frisch zu Hause zu pressen. Es lohnt sich eine solide Saftpresse zu kaufen wie zum Beispiel die Champion Saftpresse im Naturkost Shop von Keimling. Diese Investition lohnt sich auch über das Kleinkindalter hinaus.

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